Pressestimmen: Oscar Peterson´s Easter Suite

 

Jazziges Passionskonzert vom Allerfeinsten

Hochwertige Jazzmusik am Karfreitag in Kirchengemäuer

- ein Ohrenschmaus zu erleben, wie die exzellenten Musiker wunderbar miteinander kommunizieren und aufeinander eingehen.

- die klare und bekannte Handschrift Oscar Petersons war in allen Sätzen zu erkennen.

- Speziell der Flügel intonierte so, wie wenn Meister Peterson persönlich an den Tasten sässe.

- kaum noch zuvor hat ein Jazzkonzert solcher Güte in den Mauern der ref. Kirche stattgefunden.

- Das Publikum zeigte sich begeistert und feierte das Trio ausgiebig.

- stehender Applaus.

Edgar Eberhard, Zürich, Wallisellener Anzeiger, 20.04.17

 

 

NIDDA IN CONCERT Bielefelder Jazz-Trio präsentiert „Easter Suite“ von Oscar Peterson / Großes Können, Spielfreude und beflügelnde Leichtigkeit

- Olaf Kordes entfaltete dank überaus sensibler Anschlag- und Ausdruckstechnik die Möglichkeiten des Pianos ebenso wie Karl Godejohann sein Schlagzeug im Rahmen fulminanter Soli zum Beben brachte, um es dann wieder hauchzart nur mit Besen zu bedienen und ganze Teppiche aus Klang und Rhythmus zu entrollen. Ausgleichend und nicht weniger einfühlsam wirkte Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass, ihm kam nicht nur der Part eines kurzen, aber eindringlichen orientalischen Klagegesanges zu, sondern er übernahm auch die sinkenden Linien der Grablege und die Begleitung des Passionschorals.

 

- Im zweiten Teil untermauerten die drei Bielefelder (...) ihre Vielseitigkeit mit magischen Fusionen zwischen Bach und Jacques Loussiers, Luther und Astor Piazolla („Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ kombiniert mit „Milonga del Angel“), Mendelssohn Bartholdy und einer erneuten Verneigung vor Oscar Peterson. Mit dessen „Hymn To Freedom“, einer Ode an den Traum Martin Luther Kings endete ein eindrucksvolles Konzert voller Können, Spielfreude und beflügelnder Leichtigkeit, das zugleich hochpolitische Themen aufgriff: Tiefen und Höhen, Ausweglosigkeit und Zuversicht, Hass und Versöhnung, Hoffnung auf Frieden und den Sieg des Lebens.

Inge Müller, Kreisanzeiger, 15.03.2017

 

In der Marienkirche spielte das Bielefelder Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann die „Easter Suite“ von Oscar Peterson.

- Ein Klaviertrio in der Marienkirche? Die Idee hört sich ein wenig abenteuerlich an, denn erfahrungsgemäß machen sich Bands mit Bass und Schlagzeug in der stark halligen Akustik eines Kirchenschiffs nicht besonders gut. Doch die Zweifel sollten unbegründet sein: Als das Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann die „Easter Suite“ von Oscar Peterson interpretierte, machte sich der Nachhall nicht negativ bemerkbar. Bei einem Schlagzeugsolo spielte Karl Godejohann sogar virtuos mit der besonderen Akustik des sakralen Raumes.

 

- Die großartige Komposition wurde versiert interpretiert. Swingendes Piano, besonders in den oberen Oktaven melodisch singender Kontrabass, dezent mit dem Besen gespieltes Schlagzeug mit bisweilen kräftigen Akzenten – das Trio hofierte die unterschiedlichen  Klangfacetten der einzelnen Sätze und animierte zu Überlegungen, wie Peterson die Passion theologisch interpretiert haben könnte.

- begeisternder Applaus

Tom Bullmann, Neue Osnabrücker Zeitung, 13.03.2017

 

Ein atemberaubendes Jazz-Konzert

Bielefelder Trio glänzt in Holtenser Kirche mit Oscar Petersons „Easter Suite“

Jazz und Kirche – geht das zusammen? Die Musikwochen Weserbergland haben das schon längst bewiesen, aber noch nie in so idealer Form wie an diesem Wochenende mit der von dem Bielefelder Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann aufgeführten „Easter Suite“ von Oscar Peterson.
- Die „Easter Suite“ gilt als eines der Meisterwerke des legendären Pianisten.
- Exzellente Musiker, die musikalisch wunderbar miteinander kommunizieren und
  aufeinander eingehen.
- Das Publikum zeigte sich rundweg begeistert und feierte das
  Bielefelder Trio ausgiebig und lautstark.
- Das Team Klein/Vanselow wird es im nächsten Jahr nicht leicht haben, für diesen Teil
  der Weserbergland Musikwochen diesen Jazz-Part zu toppen.
Wolfhard F. Truchseß, Dewezet, 07.06.2016


Leidensweg Christi ungewöhnlich interpretiert
- Kordes-Tetzlaff-Godejohann als Spitzenformation.
- vielseitigen Varianten in den Anschlägen des Schlagzeugers
- rezitativ-ähnlichen Soli vom Bass
- Pianospiel zwischen Jagd und Traum
- Der Schlussbeifall war fast frenetisch und die Zugaben waren selbstverständlich:
Werner Zwarte, Ostfriesenzeitung, 26.03.16

 

Jazz-Pianotrio verbreitet Zuversicht.
- Musikalische Wege abseits der Tradition zu beschreiten hat sich gelohnt.
- langer, herzlicher Beifall
- Epigonen im besten Sinne und gleichsam eigenwillige Arrangeure
Norbert Duwe, Nordseezeitung, 29.03.16


Jazztrio begeisterte mit vertonter Leidensgeschichte
- perfekt aufeinander abgestimmt
- Kordes-Tetzlaff-Godejohann fanden perfekte Balance
- Stehende Ovationen der begeisterten Zuhörer

Christian Zeiß, Emder Zeitung, 26.03.16


Rarität statt Oratorium: Bielefelder Jazz-Trio präsentierte Oscar Petersons selten aufgeführte „Easter Suite“ in der Stadtkirche: Passionsmusik mit Blues-Trauer und Swing-Freude
- Im langen Rezitativ des Kontrabasses, lässt Wolfgang Tetzlaff Musik zur Sprache  werden.
- Olaf Kordes als Meister feinster Anschlagskünste
- Bildhaft droht Karl Godejohanns Trommel beim „The Trial“, tönt von Pathos und auch
  von Stolz.
- Piano-Eleganz und Piano-Wucht, ein swingender-singender Kontrabass und ein witzig-
  sensibles Schlagzeug-Solo-Intro bot das ja durchaus himmlische „Somewhere Over
  The Rainbow“.
- Version des berühmten Paganini-Themas zeigte neben drei virtuosen Trio-Musikern
  auch noch einmal ihre traumwandlerische Nähe in der Kunst des Zusammenspiels.
Weser Kurier, Günter Matysiak, 21.03.2016

 

 Heftiges Debattieren mit Gott - Intensives Klangerlebnis

- Dem Trio gebührt nicht nur die Ehre der Wiederentdeckung, es setzt diese berührende
  Komposition auch atemberaubend um

- Das Trio musizierte traumhaft, harmonierte grandios, war erstklassig aufeinander
  abgestimmt

- Enorm breite Dynamik, 40-minütige Intensität, nah am Ausdruck, ohne Effekthascherei

- Kordes führte stark und mit souveräner Virtuosität am Flügel

- Das Publikum war hingerissen von der Intensität und Dichte des Abends und bejubelte
  das Trio begeistert und anhaltend.

- Anspruchsvolle Zugaben machten diesen Abend vollends zu einem musikalischen
  Hochgenuss.
Harald Holstein, Allgäuer Zeitung, 08.03.16



Jazz-Trio interpretiert rein akustisch Oscar Petersons „Easter Suite“ in der Christuskirche Mainz

- perfekt abgestimmtes und sensibel agierendes Triospiel.

- faszinierendes Spiel auf dem Flügel von sanften Single-Note-Tupfern bis hin

   zu kraftvollen Akkordschichtungen.

- leise Besenarbeit auf den Becken bis zu treibenden Wirbeln auf den Trommeln.

- sensible Linien auf dem Kontrabass bis zu tonangebenden Läufen.

- Die Emotionen des Publikums reichen von fußwippendem Jazz-Feeling fließender Läufe 

  bis zur Ergriffenheit bei der enormen Klangfülle des Trio-Spiels.

- Dem Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann kommt das Verdienst zu, seit fast zehn

  Jahren die lange vergessene Komposition Petersons wieder auf die Bühne zu holen und 

  2006 auf einer CD gebrannt zu haben.

- enorme Klangfülle, musikalischer Genuss.

Klaus Mümpfer, Allgemeine Zeitung Mainz, 23.04.2015

 

Karfreitag und Jazz passen durchaus gut zusammen

- Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann überzeugte das Publikum mit der "Easter

   Suite" des legendären Jazz-Pianisten Oscar Peterson. 

- "Uns ist wichtig, es so zu spielen, wie Peterson es gespielt hat", so Kordes.

-  Die Musiker agieren dabei als bestens eingespielte Einheit

-  Peterson nimmt in seiner Komposition die Passionsgeschichte quasi als Anlass zur

   dankbaren Selbstvergewisserung, dass Jesu Leiden ihn und die Menschheit erlöst

   haben.

-  Und so wird der letzte Satz "Er ist auferstanden" zu einer fulminanten

   überschwänglichen Demonstration der wahrlich frohen theologischen Botschaft ebenso,

  wie der ihr angemessenen Virtuosität der agierenden Musiker.

- Die Emotionen des Publikums wechselten zwischen fuß-wippender Jazzfreude und

  Ergriffenheit ob des in diesen Musikstil übersetzten Passionsgeschehens.

- Großer anerkennender Applaus für das außergewöhnliche Erlebnis leitete über zu einem   zweiten Teil des Konzerts in dem die 
  Musiker nochmals ihre Klasse unterBeweis

  stellten.

Schwarzwälder-Bote, 06.04.2015, Jeanette Tröger

 


„Easter Suite“: Oscar Petersons Komposition vom Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann in der Bronnbacher Klosterkirche aufgeführt

Der Trost der Synkopen

- Die Künstler zeigten nicht nur ihr Können, sondern schufen eine zutiefst berührende 

  Atmosphäre zu den Worten aus dem Neuen Testament, die vor jedem Stück rezitiert

  wurden.

- Vom transzendenten Piano-Solo beim "Letzten Abendmahl" über das Hereinbrechen des

  Bösen, bei dem jede Melodie schwieg und nur das fast schmerzhaft brutal agierende

  Schlagzeug (an anderer Stelle war es sehr einfühlsam unterstreichend) Dunkelheit und

  Hoffnungslosigkeit symbolisierte, bis zum lichtvollen Finale des Trios bei der

  Auferstehung des Heilands.

- Immer übte die Musik fast szenische Gewalt aus, machte Leiden, aber auch Hoffnung

  und Auferstehung gefühlsmäßig nacherlebbar.

- Brillantes, einfühlsames Spiel der Akteure.

- Und es zeigt wieder einmal, dass der Jazz eine wunderbare Plattform für alle
  menschlichen Gefühle darstellen kann: Sowohl für Freude, Hoffnung Liebe und

  Zuversicht, als auch für Leid, Schmerz oder Depression. Aber selbst dann schwingt

  immer etwas Tröstliches in den Synkopen mit, das das Ende der Dunkelheit ankündigt.

- Es war ein bewegender Abend, den die Besucher nicht so rasch vergessen werden. sto

Fränkische Nachrichten, Samstag, 04.04.2015

 

Keine graue Passion
Oscar Petersons „Easter Suite“ in der Stiftskirchen Motette

- Eine sehr eigenständige Version (der Passion) in Jazzidiomatik

- gut komponierte, substanzielle Musik

- hervorragend interpretiert: symbiotisch und durchhörbar, hingebungsvoll

- der Klavierpart differenziert: Ein Ausdrucksspektrum zwischen trocken kompakter,  

  perkussiver Akkordik und schwebender Transzendenz.

- Kontrabasslinien mit enormer Klangfülle

- Ein Paradebeispiel subjektiver Anverwandlungen zeigte Olaf Kordes mit seinem  

  Trio-Arrangement von „For all we know“ und dem gregorianischen „Agnus Dei“.

Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 24.03.2015

 

 

Oscar Petersons große Passionsmusik 

- stimmiger, höchst intensiver Abend.

- Trio sorgte mit dem Werk für einen besonderen Moment, an den der zweite Teil nahtlos  

  anknüpfte.
- warme Blockakkorde, flinke Melodielinien, charakteristische Läufe.

- Kordes knüpfte an die Sprache Petersons an, drückte sie aber in seinen eigenen Worten

  aus.
- singender Ton am Kontrabass.

- gezauberte Figuren auf dem Schlagzeug, wie man sie sich kaum träumen lassen kann.

- überaus feinsinniges Spiel.

Martin Gregor Günkel, Oberhessische Zeitung, 16.03.2015


Passionsmusik einmal anders
- Absolute Meister ihres Fachs
- Feinsinnig, gefühlvoll und technisch meisterhaft
- Der Abschluss mit der Auferstehung – einfach furios, dem Publikum schien der Atem zu
  stocken
- Ein musikalischer Hochgenuss
Schwäbische Zeitung, 14.04.2014

Enthusiastischer Gänsehaut-Jazz bei „Easter Suite“

- intensive und überzeugende Vertonung des österlichen Geschehens.

- ungemein ergreifend.

- ungemein differenzierte Power der Musiker.

- dynamische Sprengkraft.

- fesselnde Interpretationen von bestechender Perfektion und Spielfreude, bei der sich    

  der  Enthusiasmus der Musiker unaufhaltsam auf die Zuhörer übertrug.

- frenetischer Schlussapplaus.

Rolf Dieter Diehl, 30.03.2014, Cellesche Zeitung

 

Bach in einem anderen Kleid: Jazz-Trio perfekt

Halle. Ein großer schwarzer Flügel stand am Sonntagabend zur Abschluss-Soiree der 51. Haller Bachtage im Altarraum von St. Johannis. Ein ebenso gewaltiger Kontrabass und ein umfangreiches Schlagwerk, das waren die instrumentalen Zugaben für einen begeisternden Auftritt des Jazz-Trios Kordes-Tetzlaff-Godejohann. Martin Rieker bedauerte in seiner Anmoderation, dass die Bachtage schon fast wieder vorbei seien. Doch der Schlusspunkt geriet gewaltig! Die »Easter-Suite« (1984) von Oscar Peterson, ein jazziger Kreuzweg mit neun Stationen, zeigte vom ersten Bild »The last supper« drei Individualisten ganz nah. Es ist diesen drei Musikern zu verdanken, dass das von der BBC in Auftrag gegebene Werk aus einem 20 Jahre dauernden Dornröschen-Schlaf wieder auferweckt wurde. (…) – starke Zuspitzungen (…) – expressive Farben (…) – beeindruckende Soli (…) Und weil die Zuhörer immer noch keine Ruhe gaben, gab es noch etwas Ruhiges von der noch unveröffentlichten vierten CD.

Haller Kreisblatt, 18.02.2014, Christiane Gerner

 

Jazz-Juwelen veredeln die Bachtage: Glanzpunkt zum Abschluss – Publikum begeistert
Mit einem Konzert »Bach in anderem Kleid« endeten am Sonntagnachmittag die 51. Haller Bach-Tage und rissen das beswingte Publikum von den Kirchenbänken. Der Jubel war frenetisch. Das Bielefelder Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann stellte neben Bach-Bearbeitungen die »Easter Suite« von Oscar Peterson (1925-2007) ins Zentrum ihres Auftritts. (…) – mitreißend (…) – atemberaubend (…) – ausdrucksstark (…)
Westfalen Blatt, 18.02.2014, Nikolas Müller

 

Easter Suite – Ein Konzert zum Gründonnerstag der besonderen Art im Dom.

Gut besucht, ja ausverkauft, der Auftakt der Dommusiken 2013

(…) Es ist das Verdienst des an diesem Abend gastierenden Trios Kordes (Piano) / Tetzlaff (Kontrabass) / Godejohann (Schlagzeug), die Easter Suite aus der Versenkung und in zahlreiche Konzertsäle gebracht zu haben. Sie sind ausgesprochene Meister ihres Faches und erfreuten das Publikum perfekt und spielfreudig. (…) Es ist zu spüren, wie geübt und nuanciert sie sich gegenseitig befeuern, bremsen oder anreichern. Eine würdige Interpretation der Passion auf neue Art ist das Ganze allemal. (…) So ließ sich dem weiterhin fallenden Schnee gut trotzen.

Dr. Gerhard Armanski, 02.04.2013, Bad Gandersheim, Gandersheimer Kreisblatt

 

Immer noch überwältigt
Bielefeld. Für manche Bielefelder ist es Tradition geworden, die Osterfeiertage mit einem Konzert in der Süsterkirche ausklingen zu lassen. (…) Der einstige Geheimtipp hat sich längst herumgesprochen, voll besetzt bis hoch zur Orgelempore ist die Süsterkirche, nur ein kleines Rund bleibt im Altarraum für die Musiker, die an diesem Ostermontag erneut ihr Publikum mit der „Easter Suite“ begeistern. (…) Mehr als 60 Konzerte gaben sie seit 2007 im In- und Ausland. (… ) Das Publikum dankt mit tosendem Applaus, der Vorsitzende des Presbyteriums, Horst Haase, zusätzlich mit einem Grußwort und Wein – dabei verspricht Haase allen ein Wiederhören im nächsten Jahr: „Wir sind fest verabredet!“ – nächsten Ostermontag versteht sich.
Claudia Viotto, Neue Westfälische, 03. April 2013

 

Jazztrio begeisterte mit der „Easter Suite" von Oscar Peterson 200 Zuhörer in der Matthäuskirche

(…) Jazz in höchster Vollendung. (…) Nach 22 Jahren holte das Trio die Easter Suite 2006 aus dem Dornröschenschlaf. Sie führten das wunderschöne Werk erstmalig in Deutschland auf und im selben Jahr spielten sie es für eine CD-Aufnahme ein - als erste überhaupt. (…)
Standing Ovations.
Marburg, Mareike Bader, Oberhessische Presse, 28. März 2013


Jazzig-liturgisches in der Kirche
(…) Das Trio Kordes/Tetzlaff und Godejohann aus Norddeutschland brachte die selten aufgeführte «Easter Suite», einem eigentlichen Opus Magnum von Oscar Peterson auf die Bühne. (…) Wahrlich gekonnt, wie dieses Trio in der Kirche musizierte. (…) Die Osterpassion ist vom Trio fast erlebbar nachgezeichnet worden. (…) Es folgten noch einige andere Peterson Klassiker zu einer vergnüglichen Jazz-Serenade; es ist zu hoffen, dass Konzerte von dieser Güte des Öfteren in der Kirche zu hören sein werden – Vielleicht hat Pfarrer Wulf noch ein paar andere Asse in der Hand?
Maurmer Post, Maur-CH, 28.03.13, Christoph Lehmann

Fantastische Klangfülle
Wolfgang Tetzlaffs Kontrabass trumpft mit scheinbar endlosem, von der Kirchenakustik noch verstärktem Sustain auf, was der Dreierbesetzung immer wieder fantastische Klangfülle garantiert. Das Klangbild bleibt trotz des Raumhalls dennoch definiert, nicht zuletzt, weil Schlagzeuger Karl Godejohann sein Set sehr sensibel zu dosieren versteht. (…) Der anschlagsensible Pianist Olaf Kordes versteht mal akkordisch breit, mal perkussiv, mal mit virtuosem Laufwerk oder total reduziert-melodisch diese Musikumgebung glänzend auch improvisatorisch auszufüllen. Das Ensemble als Ganzes legt eine Spannungssteuerung an den Tag, wie man sie sich im Jazz öfters wünschen würde.
szbz , 09.10.12, Bernd Heiden


Coole Spiritualität
Passionsmusik – Bielefelder Jazz-Trio überzeugt mit „Easter Suite“ in Pauluskirche
DARMSTADT.
Die blauen Scheinwerfer im Altarraum der evangelischen Pauluskirche kündigen es an. Die letzte der diesjährigen Passionsmusiken in der Bessunger Gemeinde hat etwas Cooles. Kunststück, ist ja auch Jazz. Christi Passion, das ist das dramatischste, schmerzhafteste Ereignis im christlichen Kirchenjahr, die Katharsis schlechthin. Und dann stehen drei lässige Herren, nicht mehr so furchtbar jung, in schwarzen Jackets auf.
Olaf Kordes am Flügel, Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass und Karl Godejohann am Schlagzeug heben an zum ersten der neun Teile dieser Suite: „The Last Supper“. (…)
Die „Easter Suite“ des kanadischen Pianisten Oscar Peterson (1925-2007) ist eine hörenswerte Passionsmusik. Und wurde schon erwähnt, dass das Bielefelder Jazz-Trio klasse ist? Das Publikum war aber zu Recht begeistert.
Echo-Online, 30.03.2012, (soo)

Vielseitiger Jazz vom Bielefelder Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann erklingt in der St. Stephanskirche / Musikgenuss pur
VON MIRJAM WESTERMANN, Vlotho (mw)
75 Minuten hervorragenden Jazz durften die Konzertbesucher in der St. Stephanskirche genießen. In neun kurzen Sätzen der "Easter Suite" vom Komponisten Oscar Peterson erzählte das Bielefelder Trio die Passions- und Ostergeschichte in ausdrucksstarken Tönen. (…) Dem Trio war die Spielfreude deutlich anzusehen, wenn sie mit geschlossenen Augen scheinbar ganz versunken in die eigene Musik die Kirche mit wundervoll ausdrucksstarkem Jazz füllten. (…) Stehende Ovationen.
Vlothoer Anzeiger, 28.03.2012

Schlagzeugsolo zum Verhör
20.03.2012 - BAD KREUZNACH (fgo)
PASSIONSMUSIK Jazztrio präsentiert Ostersuite aus Kanada in Johanneskirche (…)
Der Pianist Olaf Kordes, der Kontrabassist Wolfgang Tetzlaff und der Schlagzeuger Karl Godejohann sind Jazzmusiker der ersten Reihe. (...) Das Publikum war begeistert von dieser „Easter Suite“ einmal ganz anders. (…) Die drei excellenten Jazzer verstanden es so, die Dramatik wirkungsvoll zu unterstreichen. Die Zuhörer konnten an Hand von Texten über die neun Stationen des Leidensweges mitverfolgen, wie ein Jazzkomponist mit seinen ganz speziellen Mitteln ein solches für diese Musikgattung ungewöhnliches Thema in Töne und Rhythmen setzt. Lithographien zum Matthäusevangelium des Künstlers Otto Dix verstärkten, an die Wand projektiert, die besondere Stimmung in der Johanneskirche.
Allgemeine Zeitung

Packend interpretiert
Jazz Trio setzt "Easter Suite" perfekt um
VON ROLF GRAFF
Minden (rgr). Die "Easter-Suite" gehört zu den eher unbekannten Kompositionen von Oscar Peterson. Sie wurde nie auf einem Tonträger veröffentlicht und erschien nur in einem Live-Mittschnitt der BBC auf Video. Das Bielefelder Jazz Trio hat das Werk nach dieser Aufnahme trans-kribiert, vor einiger Zeit auf CD gebannt und ist damit auch zu Konzerten unterwegs, wie jetzt auch in Minden bei den Orgeltagen in St. Martini zu erleben war. (...) Olaf Kordes (Klavier), Wolfgang Tetzlaff (Bass) und Karl Godejohann (Schlagzeug) bilden das Bielefelder Jazz Trio, das sich als sehr kompetente Gruppe für die "Easter Suite" erwies. Olaf Kordes scheint sich ausgiebig mit der Spielweise Petersons auseinandergesetzt zu haben und so sind seine Interpretationen bis in die Akzentuierungen stimmig und zudem packend. (...) Die dynamische Spielweise der Band hat das Übrige zu dieser gelungenen Aufführung beigetragen. Wolfgang Tetzlaffs Spiel auf dem Kontrabass setzt unaufdringlich Akzente und Karl Godejohanns nuanciert kraftvolles Schlagzeugspiel gewinnt sogar noch durch die Akustik der Kirche, was besonders am Schlagzeugsolo zum 5. Satz "Trial" deutlich wird. (...) Nach anhaltendem Klatschen und Stampfen folgte als beschwingte Zugabe noch Petersons "You Look Good To Me".

Mindener Tageblatt, 11/2011

Oscar Petersons „Easter Suite" in der Kleinen Kirche
Karlsruhe (…) In der Kleinen Kirche war dieses Werk nun zu genießen und mit dem Bielefelder Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann (Olaf Kordes, Piano; Wolfgang Tetzlaff, Kontrabass; Karl Godejohann, Drums), das dieses nahezu vergessene und nach Originalaufnahmen transkribierte Werk aufführte, stellte sich eine geradezu berufene Formation vor, die Zuhörer mit Petersons feinsinniger und tiefgläubiger Sicht der Passionsgeschichte hinzureißen.
Claus Dieter Hanauer, Badische Neueste Nachrichten, 05/2011


Passion und gute Laune
Oscar Petersons „Easter Suite" und mehr in St. Michaelis, VON BIRGIT JÜRGENS
HILDESHEIM. Sie sind wieder da: Die Bielefelder Jazzer (…) haben sich erneut auf den Weg nach Hildesheim gemacht, um nach drei Jahren und großem Erfolg im Auditorium des Michaelisklosters Oscar Petersons „Easter Suite" aufleben zu lassen. Diesmal nutzt das renommierte Trio die St.-Michaelis-Kirche, um nicht nur, wie laut Programm zu vermuten wäre, dieses knappe, gleichwohl große Werk des legendären Jazzpianisten zu interpretieren, sondern darüber hinaus noch einen zweiten Konzertteil zu präsentieren. (…) Grandiose Soli, dynamische Sprengkraft, Power pur kennzeichnen diese drei Profis, die sich sowohl ihre eigenen Freiräume gönnen als auch selbstverständlich gemeinsamen Weges durch diese besonderen Stationen der Passionsmusik gehen. (…) Es sind Freude und Zuversicht, die besonders im Finale förmlich durchbrechen Die Musiker verströmen die positiven Stimmungen in rasanten Soli, verleihen dem Satz große, rauschende Crescendi und unterstreichen die Freude über die Auferstehung. Und hier passt es dann auch, nach dieser besonderen Form der Passionsmusik zu applaudieren und weitere Kompositionen zu präsentieren. (…) Thematisch fügt sich vor allem Petersons „Hymn To Freedom" in die „Easter Suite" ein. Doch zwei Werke hallen noch besonders nach. Zum einen ist es Jacques Loussiers „Play-Bach"-Version des erster Satzes aus Bachs fünftem Brandenburgischen Konzert. Dass Bach der erste Jazz-Musiker überhaupt war, wusste Loussier Und das Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann weiß es ebenfalls. Perlend, großartig durchsichtig und frisch bringen die Musiker Bewegung in diesen Bach. Wer vor drei Jahren bereits das Trio gehört hat, konnte sich vielleicht schon denken, mit welchem Gassenhauer das Publikum verabschiedet wird: Petersons „You Look Good To Me". Gute-Laune-Musik, verströmt von einem erstklassigen Trio.Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 04/2011

 

Jazz-Trio beeindruckt mit der „Easter Suite“ von Oscar Peterson.
Von Hermann Schmid

Begeisterter Applaus und Bravo-Rufe der Zuhörer, die unter anderem auch noch eine Jacques-Loussier-Version von Bachs 5. Brandenburgischem Konzert und Oscar Peterson Ode an Martin Luther King „Hymn to Freedom“ zu hören bekamen.
Augsburger Allgemeine, 04/2011

Beeindruckender Jazz zum Ostergeschehen
(…) Die mitreißende Musik der „Easter Suite" spiegelt den Text der Passionsgeschichte und wurde vom Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann mit Olaf Kordes am Piano, Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass und Karl Godejohann an den Drums mit grandioser Spielfreude umgesetzt. (…) Als Zugabe für die begeisterten Zuhörer spielte das Trio die Martin Luther King gewidmete „Hymn to freedom", deren „dort durchscheinender Optimismus zur „Easter Suite" passe, so Karl Godejohann in seiner Ansage.
Sandra C. Siegemund, 05/2011
 

Swingendes Leiden Christi:
Das Bielefelder Jazztrio Olaf Kordes (Piano), Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass) und Karl Godejohann (Drums) interpretierte das beinahe vergessene Werk in der Neu-Ulmer Petruskirche auf überzeugende Weise. (…) Wirklich bildhaft ist das Verhör bei Pontius Pilatus: In einem langen, eindrucksvollen Schlagzeugsolo treten militärische Snare-Wirbel mit sanft geschlagenen Toms in Dialog. Eine Passage, die Drummer Godejohann eindrucksvoll meisterte. Feierlich und euphorisch natürlich auch das Finale „Er ist auferstanden“. (…) Als Zugabe präsentierte das Trio noch ein wundervoll getragenes afrikanisches Schlaflied und Petersons bekanntes Werk „Hymn to Freedom“. Großer Applaus.

(mgo) Augsburger Allgemeine, 2010
   

Das Gefühl absoluter Verlassenheit:
Die »Easter Suite« von Oscar Peterson BRONNBACH. (…) In etwa einjähriger Arbeit haben der Pianist Olaf Kordes, der Bassist Wolfgang Tetzlaff und der Schlagzeuger Karl Godejohann das im Original nur als DVD-Mitschnitt vorliegende Werk transkribiert, also vom bloßen Hören Note für Note festgehalten und vor allem auch unter den einzelnen Parts abgeglichen, ein gewaltiges Stück Arbeit, das im vollbesetzten und winterlich temperierten Kirchenschiff wärmstens ankam. (…) Diese bisher wenig bekannte, äußerst anrührende Jazz-Trio-Version der Passionsgeschichte wurde jeweils zu Beginn ihrer neun Sätze von Alexandra Eck, Leiterin des Besucherpastorals am Würzburger Dom, mit gut akzentuiert vorgelesenen Texten aus den Evangelien eingeleitet. Auf diese Weise eingestimmt entfalteten dann die drei Interpreten brillant Petersons musikalische Umsetzung. Dabei wurde der theologische Ansatz einer auf Versöhnung und Vergebung angelegten Interpretation durch überwiegend harmonische und melodiöse Partien überaus deutlich. Dieses gleich zu Beginn, das letzte Abendmahl betreffend, an dem Olaf Kordes am Piano solo dezent die Passionsgeschichte auf den Weg brachte, die zum Ausklang des Konzerts, nach dem dann erlaubten Beifall, noch einmal wiederholt wurde. Besonders eindrucksvoll gestalteten die Musiker den fünften Satz, »Das Verhör«, der mit einem massiven Schlagzeugsolo Karl Godejohanns einsetzte und sich im filigranen Basssolo, das Wolfgang Tetzlaff glänzend meisterte, auffächerte. Und auch die ergreifende siebte Szene, »Warum hast du mich verlassen?«, begann zurückhaltend am Piano und steigerte sich an den Drums, schien das Englische »Why have you forsaken me?« wie in einem Choral als Gefühl absoluter Verlassenheit abzubilden und in schnellen Läufen des Basssolos auszuklingen. Die letzte Szene, die die Auferstehung schildert, entwickelte sich zu einem fulminanten Finale in klassischer Abfolge der einzelnen Soli, wobei Godejohann am Schlagzeug wahre Freudenrhythmen ins uralte Gemäuer der Abteikirche schlug. 
Wolf Wiechert, Main-Echo, 04/2010
    

„Und der Vorhang im Tempel zerriss, von oben an bis unten“, (gemeint ist der Vorhang, der das Heilige vom Allerheiligsten im Tempel trennt). Das Jazztrio spielte an dieser Grenze und nahm das begeisterte Publikum mit an den Ort, wo Scheitern und Sieg, Machtlosigkeit und Gewalt, Wahrheit und Lüge zugleich auftauchen konnten. So war Versöhnung bis zum letzten Ton spürbar ohne dass Verleugnung, Verrat und Verhör ihre grausame Fratze verloren. Das Motiv der Gottesverlassenheit war getragen von einer Melodie der Zuversicht und klang wie ein Protest des Schlagzeugs gegen jede Form von Depressivität. Die Musiker Olaf Kordes am Klavier, Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass und Karl Godejohann am Schlagzeug überzeugten durch perfektes Zusammenspiel. Jedes Instrument hatte eigene Tiefe und Brillanz und zugleich wirkten sie wie ein Klangkörper, der die Zuhörer mitnahm.
Christine Scheele, NW-Lübbecke, 04/2010   
   

Persönliche Annäherung an Passion
Mit einer Bach-Bearbeitung von Jacques Loussier und weiteren Titeln von Oscar Peterson (»Hymn to Freedom«, »You Look Good to Me«) bewies das Bielefelder Trio dann einmal mehr seine Klasse und große Vielseitigkeit. Afrikanisch-fröhlich (Abdullah Ibrahims »Chisa«) ging das Konzert nach anderthalb Stunden zu Ende: Ein Ausklang ganz im Sinne des letzten Satzes von Petersons neu zu entdeckender »Easter Suite«.
Cornelia Müller, WB-Lübbecke, 04/2010

Als wäre Oscar Peterson dabei gewesen
Jazzige Passionsmusik des Trios Kordes-Tetzlaff-Godejohann im Audienzsaal

VON THOMAS SCHULZE-ATHENS

Dass der Jazz eine seiner Wurzeln auch geistlicher Musik wie den Spirituals verdankt, wird von Vielen nicht bedacht. So war es nur folgerichtig, auch dem Jazz innerhalb der Reihe „Musica Sacra“ seinen Platz zu geben. (…)  Das Profi-Trio hatte es sich in der Vergangenheit zur Aufgabe gemacht, Oscar Petersons „Easter Suite“ nach über 20 Jahren wieder populär zu machen. (…) Beeindruckend, wie die drei Spieler es verstanden, der Jazzlegende Oscar Peterson auf ihre ganz persönliche Weise ein Denkmal zu setzen. Brillantes Klavierspiel, ein hochsensibler Drummer, der alle Nuancen seiner Percussion beherrschte (Jazz-Drummer sind einfach die besten Schlagzeuger!) und ein absolut zuverlässiger Bassist verstanden es, eine Atmosphäre herbeizuzaubern, die Einem den Eindruck vermitteln konnte, als sei der 2007 verstorbene Oscar Peterson persönlich anwesend. 
Paderborner Kreiszeitung, 10/2009 
      
Ein bleibender Eindruck
Mit großem Einfühlungsvermögen interpretierten die drei Musiker diese stimmungsreiche Musik. Olaf Kordes spielte seinen technisch anspruchsvollen Part mit wunderbarem Anschlag, Wolfgang Tetzlaff bewältigte Passagen, in denen Peterson den Bass in höchste Lagen führt. Herrlich passte dazu die Vielfalt in Godejohanns Spiel auf seinem sechsteiligen Schlagzeugset. (...) Mit einer Zugabe reagierte das Jazz-Trio auf den dankbaren Beifall der Zuhörer.
Susanne Döring, Darmstädter Echo, Echo-Online, 03/2010

    
Bestechende Perfektion in 9 Sätzen:
- ein mitreißendes Hörerlebnis.
- kammermusikalischer Jazz höchster Qualität.
- die drei Ausnahmemusiker spielten die „Easter Suite“ des Pianogiganten (…)
  mal mitreißend-dramatisch, mal zurückhaltend sensibel.
- Petersons Handschrift ließ sich nicht verleugnen.
- die Spielfreude der drei mündete in einem mitreißenden Hörerlebnis.
NWZonline, 03/2009
         
Hingabe, die man hört:  
Mit hör- und sichtbarer Spielfreude begeisterte das Bielefelder Jazz-Trio Kordes/Tetzlaff/ Godejohann mit Oscar Petersons „Easter Suite“ und erntete donnernden Applaus. Der erste Satz der selten aufgeführten „Easter Suite“ war noch nicht ganz verklungen, da hielt es die ersten Zuhörer schon kaum noch auf ihren Sitzen. Ansteckend war sie, die Energie und Dynamik der drei Musiker, mit der sie die bewegende Passionsmusik von Peterson auf ihre Instrumente übertrugen. Mal mitreißend-dramatisch, mal zurückhaltend-sensibel erzählten Kordes, Tetzlaff und Godejohann den Leidensweg Jesu Christi im modernen melodischen Jazz-Gewand.  Die Zuhörer belohnten sie dafür mit minutenlangem Beifall und lautstarken Begeisterungsbekundungen. (…) Nach der Pause spielte das Trio eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassikern und neu interpretierten Stücken. Dabei durften weder Dean Martins „Sway“ in einer eigenwilligen Abwandlung der Jazz-Virtuosen noch die „Gavotte“ von Jacques Loussier fehlen. 
Babett Jahn, Brake, 03/2009   
                  

Jazz vom Feinsten begeistert Zuhörer (...)
Gewaltig war die Spielfreude, gewaltig war die Präzision und nicht minder gewaltig war das daraus resultierende Hörerlebnis. (…) Furiose Soli unterstrichen auch im Haus Siekmann die Dramatik der Musik und ließen die Zuhörer im Wortsinn erschauern, aber nicht erschrecken. Von zart bis hart, laut und leise, konnte sich kaum jemand der eindringlichen Musik entziehen. (…) „Einfach großartig, das war ein purer Genuss“, begeisterte sich der Theologe Prof. Dr. Ulonska und lobte die Veranstalter für die gelungene Wahl des Wochenauftakts. In der Pause gaben die Musiker ihren Zuhörern die Gelegenheit zum Gespräch, bevor sie im zweiten Teil eigene Kompositionen vorstellten.
Peter Schniederjürgen, Ahlener Zeitung, 03/2009

Locker, luftig, leicht: Das Trio bebildert technisch und musikalisch staunenswert. (...) Das Publikum ist gebannt von den gehaltvollen Improvisationskünsten, den mächtigen Crescendi. (...) Den Spielern liegt die Suite ebenso wie ein eigensinniges, eigenes Arrangement von Frank Sinatras "The Way You Look Tonight". (...) In der Zugabe nochmals der Beweis für bestes Miteinander: "You look good to me".
Birgit Jürgens, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 2008

Das Ostertriumvirat initierte Auferstehung: Ein mitreißendes Hörerlebnis. Was man auf jeden Fall hört, sind 9 Sätze, die von bestechender Perfektion und Spielfreude künden und in der sich der Enthusiasmus der Musiker auf den Hörer überträgt.
Uta Jostwerner, Westfalenblatt, 2006

Bildhaft eindringlicher Jazz zum Karfreitag: Beeindruckende Interpretation von Oscar Petersons "Easter Suite" zum Karfreitag in St. Martin. (...) Kordes und Tetzlaff transkribierten den Mitschnitt und spielten eine eigene CD-Fassung ein. Das Ergebnis hat hohen Repertoirewert und verdient besondere Beachtung.
Ludger Rehm, Bramsche, 2008

Das Trio Kordes, Tetzlaff, Godejohann spielte kammermusikalischen Jazz höchster Qualität. (...) Jeder der nicht da war, hat allen Grund sich zu ärgern. (...) Petersons Passion ist anders. Er setzt auf die frohe Botschaft, die aus der Kreuzigung entstanden ist. Der Komponist kann nicht verleugnet werden. Die perlenden Läufe mit der rechten Hand, die Akzent gebende Linke, das ist typisch, das ist großartig. Gut, das Kordes sich als Jazzer zurücknahm und nicht der Interpretationswut anheim fiel. (...) Die Musik steht für sich.
Gunter Held, NW, Herford, 2008
        
Oscar Petersons "Easter Suite" ein großer Musikgenuss in der Thomaskirche:
Mit dem Trio Kordes, Tetzlaff, Godejohann konnten die Veranstalter ein Jazztrio gewinnen, das den Ansprüchen der Komposition absolut gewachsen war. Jeder Musiker beherrscht sein Instrument meisterlich. Gemeinsam spielen sie mit großem Ausdruck und mitreißender Spielfreude. Intensiver Applaus für intensive Musik
Ralf Kapries, Espelkamp, 2008

Das Klangbild der CD vereinigt die Brillanz einer Studioaufnahme mit der klangräumlichen Natürlichkeit eines Live-Gigs. An den Stellen, an denen Peterson und seine damaligen Mitstreiter improvisieren, nehmen sich auch Kordes, Tetzlaff und Godejohann ihre Freiheiten und beeindrucken mit souveräner Musikalität, die sich vor den Vorbildern nicht zu verstecken braucht.
Thomas Klingebiel, Neue Westfälische, 2006

Oscar Petersons Werk schöpft heitere Wendigkeit und urwüchsige Kraft aus der afroamerikanischen Tradition des Gospel, des Swing, und modernen Jazz, organisch verknüpft mit Anleihen aus der klassischen Satztechnik. Ein einleitendes Motiv wurde vom Bass gespielt, Variationen vom Piano münden in wirbelnde Klangkaskaden, souverän dargeboten von Kordes.
Rainer Schmidt, Neue Westfälische, 2006

Oscar Petersons Easter Suite mit feinsten Gefühlsnuancen:
Künstlerische Sicht auf Passionsgeschichte begeistert großes Publikum.
- bewundernswerte Wiederbelebung dieses Stückes (...)
- das brillante Jazztrio von Kordes aus Bielefeld (...)
- gerne hätte man noch mehr von diesem Trio gehört
Reinald Hanke, Cellesche Zeitung, 2008

Musik der "Frohen Botschaft":
Jazz-Trio bewies in der Wildeshauser Alexanderkirche Phantasie und Sensibilität: (...) 
Das Trio spielte diese Musik sehr sensibel, mit kraftvoller Virtuosität, voller klanglicher Phantasie und emotionaler Tiefe. Vorher gab es Jacques Loussiers Bearbeitungen des c-Moll Präludiums aus dem Wohltemperierten Klaviers und der Gavotte aus der D-Dur Suite. Hinterher viele Zugaben: Temperamentvolle, leidenschaftliche und spielfreudige Standards, die erhebende "Hymn to freedom" etwa oder das "My heart belongs to daddy", das in dieser Umgebung - ganz ohne blasphemisch sein zu wollen - zu einer ganz anderen Art von "Vater unser" wurde. 
Günter Matysiak, Delmenhorster Kurier, 2009

   

Mitreißende Spielfreude und beeindruckende Interpretation:

Eingebettet unter anderem in eine eigene Jazz-Bearbeitung des Trios von Johann Sebastian Bachs "Fuge in C-Moll", einem Titel aus der Feder von Jacques Loussier oder Oscar Petersons "Hymn To Freedom", übertrugen die Musiker die bewegende Passionsmusik auf ihre Instrumente und erzählten den Leidensweg Jesu Christi in einem modernen melodischen Jazz-Gewand. Voller mitreißender Spielfreude präsentierte das Trio der "Jazz-Gemeinde" eine beeindruckende Interpretation der Suite und servierte einen außergewöhnlichen Musikgenuss. "Nicht das Leiden, sondern die Hoffnung und die frohe Botschaft, die aus der Kreuzigung entstanden sind, stehen im Mittelpunkt", erzählte Olaf Kordes in seiner Moderation unter anderem über das Entstehen dieses Werks. Darum hieße es auch "Easter Suite" und nicht "Easter Passion". "Dieses Konzert passt wunderbar in die Alexanderkirche und ist ein Beweis dafür, dass Jazz nicht nur in Kneipen gespielt werden muss", unterstrich Kantor Ralf Grössler die Leistung des Trios. 
Kreiszeitung Wildeshausen, 2009        

    

Jazz-Passion: Easter Suite

Es muss ja nicht immer die selben ollen Kamellen geben: In der Kulturkirche gibt es in diesem Jahr zum Fest die 1984 im Auftrag der BBC entstandene "Easter Suite" des im Dezember 2007 verstorbenen kanadischen Jazz-Pianisten Oscar Peterson. Das Stück beschreibt in neun Sätzen den Leidensweg Christi vom Letzten Abendmahl bis zur Himmelfahrt und gehört "zum lyrischsten wie komplexesten, was Peterson je komponiert hat", wie die Jazzzeit urteilte. In Bremen führen die Bielefelder Jazzmusiker Olaf Kordes (Piano), Wolfgang Tetzlaff (Bass) und Karl Godejohann (Schlagzeug) das Werk auf. Seit 2002 musizieren sie zusammen und haben inzwischen die "Easter Suite" zu ihrem Programmschwerpunkt gemacht. Oscar Peterson selbst hat die Suite mit Niels-Henning Ørsted Pedersen am Bass und Martin Drew am Schlagzeug nur für das BBC-Fernsehen aufgeführt. Das Bielefelder Piano-Trio ist im Sommer 2006 damit ins Studio gegangen. 

taz.de 02.04.09

  

Beeindruckende Dichte des Jazz - Die Passion Christi in ungewöhnlichem Gewand (…) Was nach Jazzmanier in leicht anmutendem Sound anhebt, verdichtet sich im Fortlauf der beschriebenen 9 Stationen unaufhaltsam. Die drei Instrumente verstricken sich zu einem unauflöslichen Klangbild, das jeden Gedanken an Unterhaltungsmusik verbietet. Das Spiel beschleunigt sich, gibt Suchen, Hasten und schließlich ein höllenhaftes Tempo vor, das hier in perfektem Zusammenspiel in Atemlosigkeit mündet. (…) Martina Dreisbach, Taunus-Zeitung, Frankfurter Neue Presse, 2009

    

Oscar Petersons vielseitige „Easter Suite“ geht unter die Haut (...)

Dass die Vertonung des österlichen Geschehens mit den Mitteln des Jazz überzeugend unter die Haut gehen kann, erlebten die Zuhörer in der Dreifaltigkeitskirche. (…) Ein fast romantisch dichtes feierliches letztes Abendmahl. (…) Sehr intensiv geriet der dritte Satz, „Verleugnung“: Aufgewühlt-zerfahrene Rhythmusfetzen transportierten glaubhaft Angst, Hektik und Fluchtreflex des Petrus. (…) Die von Peterson vertonte Passionsgeschichte wusste Situationen und Befindlichkeiten der involvierten Personen teils atemberaubend mitreißend, teils suggestiv und eindringlich zu umreißen.
Lucia Buch, Allgäuer Zeitung, 2009